Stand: März 2026
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend “AGB”) gelten für sämtliche Verträge zwischen
Michael Blautzik, Kampstr. 113, 30629 Hannover
(nachfolgend “Anbieter”)
und dem Nutzer (nachfolgend “Kunde”) über die Nutzung der webbasierten Software “VereinsNeo” (nachfolgend “Dienst”), abrufbar unter www.vereinsneo.de.
(2) Der Dienst richtet sich an Sportvereine, Verbände und deren Verantwortliche. Die Nutzung ist sowohl für Unternehmer (§ 14 BGB) als auch für Verbraucher (§ 13 BGB) möglich.
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn und soweit der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
(4) Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung dieser AGB.
(1) Die Darstellung des Dienstes auf der Webseite stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung (invitatio ad offerendum).
(2) Durch die Registrierung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Nutzungsvertrages ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Registrierung durch Freischaltung des Accounts bestätigt (Zugang der Bestätigungs-E-Mail).
(3) Bei kostenpflichtigen Tarifen kommt der Vertrag über die entgeltliche Nutzung mit erfolgreicher Zahlungsabwicklung zustande.
(4) Der Vertragstext wird vom Anbieter gespeichert. Der Kunde kann die AGB jederzeit unter vereinsneo.de/agb abrufen.
(1) VereinsNeo ist eine cloudbasierte SaaS-Lösung (Software as a Service) zur digitalen Verwaltung von Sportvereinen. Der Funktionsumfang richtet sich nach dem gewählten Tarif.
(2) Der Dienst umfasst je nach Tarif insbesondere:
(3) Der Anbieter ist berechtigt, den Funktionsumfang des Dienstes weiterzuentwickeln, zu verbessern und zu erweitern. Wesentliche Einschränkungen bestehender Funktionen werden mit einer Ankündigungsfrist von mindestens 30 Tagen kommuniziert.
(4) Der Dienst wird als Progressive Web App (PWA) bereitgestellt und kann auf mobilen Endgeräten als App installiert werden.
(1) Die Registrierung ist kostenlos und begründet zunächst einen Free-Tarif-Vertrag.
(2) Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen und diese bei Änderungen unverzüglich zu aktualisieren.
(3) Jeder Nutzer darf nur einen Account pro E-Mail-Adresse anlegen. Die Weitergabe von Zugangsdaten an Dritte ist untersagt, es sei denn, der Dienst sieht eine Multi-User-Funktion vor (z.B. Team-Accounts).
(4) Der Kunde ist für die Sicherheit seiner Zugangsdaten (E-Mail, Passwort) selbst verantwortlich. Er hat den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn Anhaltspunkte für eine missbräuchliche Nutzung seines Accounts bestehen.
(5) Der Anbieter kann die E-Mail-Adresse durch einen Verifizierungslink bestätigen lassen. Ohne Bestätigung kann der Funktionsumfang eingeschränkt sein.
| Tarif | Preis (monatl.) | Preis (jährl.) | Umfang |
|---|---|---|---|
| Free (Starter) | 0 € | 0 € | 3 Plätze, 10 Teams, 2 Benutzer, Basis-Funktionen |
| Verein | 19 € | 15,20 € (182 €/a) | 30 Teams, 10 Benutzer, KI, Sync, Flutlicht, Rotation |
| Verein+ | 29 € | 23,17 € (278 €/a) | Alles unbegrenzt, Aufgaben, Hallenmodus, Saisonplanung |
| Pro | 39 € | 32,42 € (389 €/a) | Alle Funktionen, Multi-Standort, Widget, Persönlicher Support |
(1) Alle Preise verstehen sich in Euro. Solange die Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) Anwendung findet, wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Bei Wegfall der Kleinunternehmerregelung zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
(2) Preisänderungen werden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail angekündigt. Die neuen Preise gelten ab der nächsten Verlängerungsperiode. Bei Widerspruch hat der Kunde ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preisänderung.
(1) Die Zahlung erfolgt im Voraus über den Zahlungsdienstleister Stripe, Inc. Es werden die von Stripe unterstützten Zahlungsmethoden akzeptiert (Kreditkarte, SEPA-Lastschrift, etc.).
(2) Bei fehlgeschlagener Zahlung wird der Kunde per E-Mail benachrichtigt. Nach drei erfolglosen Zahlungsversuchen innerhalb von 14 Tagen behält sich der Anbieter das Recht vor, den Account auf den Free-Tarif herabzustufen.
(3) Rechnungen werden elektronisch im PDF-Format bereitgestellt und per E-Mail zugestellt.
(1) Free-Tarif: Unbefristeter Vertrag, jederzeit kündbar durch Löschung des Accounts.
(2) Monatliche Zahlung: Der Vertrag verlängert sich jeweils um einen Monat, sofern er nicht mit einer Frist von einem Tag zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums gekündigt wird.
(3) Jährliche Zahlung: Der Vertrag verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern er nicht mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums gekündigt wird.
(4) Die Kündigung kann jederzeit in den Kontoeinstellungen oder per E-Mail an info@vereinsneo.de erfolgen. Die Kündigung wird per E-Mail bestätigt.
(5) Bei Kündigung eines kostenpflichtigen Tarifs wird der Account zum Ende der bezahlten Laufzeit auf den Free-Tarif herabgestuft. Bis dahin bleiben alle Funktionen des bezahlten Tarifs verfügbar.
(6) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:
(1) Der Anbieter räumt dem Kunden für die Vertragsdauer ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Recht zur Nutzung des Dienstes im vertraglich vereinbarten Umfang ein.
(2) Der Kunde erhält keinen Anspruch auf Herausgabe des Quellcodes. Das Urheberrecht und sämtliche gewerblichen Schutzrechte am Dienst verbleiben beim Anbieter.
(3) Die vom Kunden eingegebenen Daten bleiben Eigentum des Kunden. Der Anbieter erwirbt an diesen Daten keine Nutzungsrechte über die zur Vertragserfüllung erforderliche Verarbeitung hinaus.
(4) Der Kunde hat das Recht, seine Daten jederzeit in einem maschinenlesbaren Format (JSON, CSV) zu exportieren (Datenportabilität gemäß Art. 20 DSGVO und EU Data Act).
(1) Der Kunde verpflichtet sich:
(2) Bei Verstoß gegen diese Pflichten ist der Anbieter berechtigt, den Account nach vorheriger Abmahnung mit angemessener Fristsetzung zu sperren oder außerordentlich zu kündigen.
(1) Der Anbieter bemüht sich um eine Verfügbarkeit des Dienstes von 99,5 % im Jahresmittel (bezogen auf die Hauptfunktionen). Hiervon ausgenommen sind:
(2) Ein Anspruch auf ununterbrochene Verfügbarkeit besteht nicht. Der Anbieter haftet nicht für entgangene Gewinne oder Umsatzausfälle aufgrund vorübergehender Nichtverfügbarkeit.
(1) Der Anbieter gewährleistet, dass der Dienst im Wesentlichen den in § 3 beschriebenen Funktionsumfang bietet.
(2) Mängel im Sinne dieser AGB liegen vor, wenn der Dienst die vertraglich vereinbarten Funktionen nicht oder nicht im Wesentlichen bereitstellt. Unerhebliche Abweichungen oder solche, die die Nutzbarkeit nur unwesentlich beeinträchtigen, gelten nicht als Mangel.
(3) Der Kunde hat Mängel unverzüglich und unter möglichst genauer Beschreibung des Fehlerbildes zu melden.
(4) Bei berechtigten Mängelrügen wird der Anbieter den Mangel innerhalb angemessener Frist beheben. Der Anbieter hat das Recht zur Nachbesserung. Schlägt die Nachbesserung nach zwei Versuchen fehl, kann der Kunde eine angemessene Minderung der Vergütung verlangen oder den Vertrag außerordentlich kündigen.
(5) Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte gemäß §§ 327 ff. BGB (Verträge über digitale Produkte) ergänzend.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für:
(2) Bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) durch leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf.
(3) Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist im Übrigen ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
(4) Die Haftung für Datenverlust wird auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien eingetreten wäre. Der Anbieter empfiehlt dem Kunden, regelmäßig Datenexporte durchzuführen.
(5) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden gemäß der Datenschutzerklärung und im Einklang mit der DSGVO, dem BDSG und dem TTDSG.
(2) Soweit der Kunde im Dienst personenbezogene Daten Dritter (z.B. Mannschaftsmitglieder, Trainer) einstellt, handelt der Anbieter als Auftragsverarbeiter im Sinne des Art. 28 DSGVO. Die Einzelheiten der Auftragsverarbeitung werden in einem gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) geregelt, der auf Anfrage bereitgestellt wird und Bestandteil des Vertrages ist.
(3) Der Kunde bleibt im Verhältnis zu seinen Vereinsmitgliedern Verantwortlicher im Sinne des Art. 4 Nr. 7 DSGVO und stellt sicher, dass er die erforderlichen Rechtsgrundlagen (z.B. Vereinssatzung, Einwilligung) für die Verarbeitung von Mitgliederdaten besitzt.
(4) Alle Daten werden auf Servern in Deutschland bzw. der EU gespeichert. Details zu Auftragsverarbeitern finden sich in der Datenschutzerklärung.
(1) Der Kunde hat jederzeit das Recht, seine im Dienst gespeicherten Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format (JSON, CSV) zu exportieren.
(2) Bei Vertragsbeendigung stellt der Anbieter die Daten des Kunden für einen Zeitraum von 30 Tagen zum Export bereit. Nach Ablauf dieser Frist werden die Daten unwiderruflich gelöscht (sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen).
(3) Der Anbieter erhebt für den Datenexport und die Unterstützung beim Anbieterwechsel keine zusätzlichen Gebühren (gemäß Verordnung (EU) 2023/2854 – EU Data Act, anwendbar ab 12. September 2025).
(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Vertragsanbahnung und -durchführung erlangten Kenntnisse von vertraulichen Informationen und Geschäftsgeheimnissen der jeweils anderen Partei zeitlich unbegrenzt vertraulich zu behandeln.
(2) Diese Verpflichtung gilt nicht für Informationen, die öffentlich bekannt sind oder ohne Verschulden einer Partei öffentlich bekannt werden.
(1) Keine Partei haftet für die Nichterfüllung oder verspätete Erfüllung ihrer vertraglichen Pflichten, soweit dies auf Umstände zurückzuführen ist, die außerhalb ihrer zumutbaren Kontrolle liegen (höhere Gewalt).
(2) Als höhere Gewalt gelten insbesondere: Naturkatastrophen, Pandemien, Krieg, Terrorismus, Streik, behördliche Anordnungen, Ausfall von Telekommunikationsnetzen oder Stromversorgung, DDoS-Angriffe gegen Infrastrukturanbieter.
(3) Die betroffene Partei hat die andere Partei unverzüglich über den Eintritt und das Ende der höheren Gewalt zu informieren.
(1) Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB steht ein gesetzliches Widerrufsrecht gemäß §§ 355 ff. BGB zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus unserer Widerrufsbelehrung.
(2) Das Widerrufsrecht erlischt bei digitalen Dienstleistungen vorzeitig gemäß § 356 Abs. 4 Nr. 2 BGB, wenn
(3) Der Anbieter bestätigt dem Verbraucher den Zugang der Erklärungen gemäß Absatz 2 auf einem dauerhaften Datenträger.
(1) Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit dies aus triftigen Gründen erforderlich ist (z.B. Gesetzesänderungen, Änderungen der Rechtsprechung, technische Weiterentwicklung des Dienstes).
(2) Änderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Die geänderten Bedingungen gelten als genehmigt, wenn der Kunde nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Änderungsmitteilung widerspricht.
(3) Der Anbieter wird den Kunden in der Änderungsmitteilung auf das Widerspruchsrecht und die Folgen eines unterlassenen Widerspruchs hinweisen.
(4) Widerspricht der Kunde der Änderung, steht beiden Parteien ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung zu.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Für Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters (Hannover). Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Zuständigkeitsregelungen.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt (salvatorische Klausel).
(4) Die Vertragssprache ist Deutsch.
(5) Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 VSBG).