Ratgeber

Spielplan einmal importieren – nie wieder jede Saison abtippen

Jede Hinrunde dieselbe Tipperei, und ein Zahlendreher schickt eine Mannschaft zur falschen Zeit auf den Platz. So exportierst du den Spielplan aus DFBnet und fussball.de und bekommst alle Heimspiele samt Platz und Kabine sauber in die Planung – Schritt für Schritt.

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Heimrecht
die Prüfung, an der die meisten scheitern
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Spiele von Hand abgetippt
Auto
Verlegungen ziehen sich per Abo nach

In sechs Schritten zum sauber importierten Spielplan

Mannschaft auf fussball.de aufrufen

Such deinen Verein, öffne die richtige Mannschaft und wechsle in die Spielplan-Ansicht der laufenden Saison – das geht ohne DFBnet-Login und ist für ein Team meist der schnellste Weg.

Statt abzuschreiben den Kalender greifen

Nutze die Funktion „Spiele abonnieren" oder das Kalender-Symbol. So bekommst du alle Begegnungen als Datei oder Abo-Link, statt Datum und Anstoßzeit Zeile für Zeile abzutippen.

Heimrecht zuerst kontrollieren

Nur Heimspiele belegen deine eigenen Plätze und Kabinen. Filtere konsequent auf Heimbegegnungen, bevor ein Auswärtsspiel versehentlich den A-Platz blockiert, der eigentlich frei wäre.

Ausgelagerte Spielorte abgleichen

Bei Spielgemeinschaften, gesperrten Plätzen oder Englischen Wochen weicht der Austragungsort vom Standard ab. Kurz mit der Staffelleitung gegenprüfen, sonst steht das Gastteam ratlos vor der falschen Anlage.

Puffer um den Anstoß einplanen

Ein Heimspiel blockt den Platz nicht 90 Minuten, sondern für Aufbau, Aufwärmen und Abbau. Wer nur die reine Anstoßzeit einträgt, schickt das Jugendtraining direkt in die Kollision.

Als Abo aktuell halten

Verlegungen sind im Amateurfußball die Regel, nicht die Ausnahme. Über einen Kalender-Abo-Link ziehen sich geänderte Termine automatisch nach, statt dass dich jede Woche ein neuer Anruf erreicht.

Warum das Abtippen jedes Jahr unnötig Nerven kostet

Jede Saison aufs Neue überträgt jemand im Verein die Begegnungen von Hand in eine Excel-Liste oder einen Aushang. Das frisst Zeit, die niemand im Ehrenamt übrig hat, und es ist fehleranfällig: Eine vertauschte Anstoßzeit oder ein übersehenes Heimspiel führt zu einem leeren oder doppelt belegten Platz – und am Ende klingelt das Telefon des Platzwarts, weil zwei Teams gleichzeitig auf den Rasen wollen.

Dabei liegen alle Termine längst strukturiert vor. Der Trick ist, den Spielplan nicht abzuschreiben, sondern als maschinenlesbare Datei zu übernehmen. Sowohl DFBnet als auch das öffentliche Portal fussball.de geben die Begegnungen im weit verbreiteten ICS-Format heraus, das praktisch jeder Kalender und jedes moderne Vereinstool versteht. Statt Datum, Gegner und Uhrzeit einzeln einzugeben, übernimmst du den kompletten Plan in einem Rutsch.

So exportierst du den Spielplan aus DFBnet bzw. fussball.de

Der einfachste Weg führt über fussball.de, weil dafür kein DFBnet-Login nötig ist. Suche deinen Verein, öffne die gewünschte Mannschaft und wechsle in die Spielplan-Ansicht der laufenden Saison. Dort findest du eine Kalenderfunktion, meist „Spiele abonnieren" oder ein Kalender-Symbol, über die du entweder eine ICS-Datei herunterlädst oder einen Abo-Link erhältst.

Hast du einen DFBnet-Zugang mit entsprechenden Rechten, kannst du die Begegnungen direkt aus der Spielplanverwaltung exportieren. Dieser Weg lohnt sich vor allem, wenn du mehrere Mannschaften auf einmal bearbeitest – etwa als Jugendleiter mit acht Teams. Für ein einzelnes Team ist fussball.de in der Regel schneller.

Wichtig ist die Entscheidung zwischen einmaligem Download und laufendem Abo. Die heruntergeladene ICS-Datei ist eine Momentaufnahme und veraltet, sobald ein Spiel verlegt wird. Der Abo-Link dagegen aktualisiert sich automatisch – weshalb er im verlegungsfreudigen Amateurfußball fast immer die bessere Wahl ist und dem Platzwart die kurzfristigen Sonntagsanrufe erspart.

Die Stolperfallen, an denen es am Spieltag knallt

Die mit Abstand wichtigste Prüfung betrifft das Heimrecht. Nur Heimspiele belegen deine eigenen Plätze und Kabinen, Auswärtsspiele dürfen deine Anlage nicht blockieren. Übersiehst du das, steht plötzlich ein Platz auf „belegt", der eigentlich fürs Training frei wäre. Filtere darum nach dem Import konsequent auf Heimbegegnungen, bevor du sie in den Belegungsplan überträgst.

Achte außerdem auf ausgelagerte Spielorte. Bei Spielgemeinschaften, gesperrten Plätzen oder Englischen Wochen finden Heimspiele manchmal auf einer anderen Anlage statt. Verlasse dich nicht blind auf den Standard-Spielort, sondern gleiche kurz mit der Staffelleitung oder dem Spielbericht ab. Sonst sucht das Gastteam am Spieltag den falschen Platz – kein guter erster Eindruck für den Verein.

Plane schließlich genug Puffer rund um den Anstoß ein. Ein Heimspiel belegt den Platz nicht nur für 90 Minuten, sondern für Aufbau, Aufwärmen, Halbzeit und Abbau. Wer nur die reine Anstoßzeit einträgt, riskiert, dass das Jugendtraining direkt im Anschluss kollidiert – und dann diskutieren zwei Trainer am Spielfeldrand, wer jetzt weichen muss.

Vom Terminplan zum echten Belegungsplan mit VereinsNeo

Ein importierter Spielplan ist erst die halbe Miete: Aus einer Liste von Anstoßzeiten muss noch ein vollständiger Platz- und Kabinenplan werden. Genau hier setzt VereinsNeo an. Importierte Heimspiele landen automatisch im Belegungsplan, bekommen Platz und Kabinen zugewiesen und werden mit dem laufenden Trainingsbetrieb abgeglichen.

Kollidiert ein Heimspiel mit einer Trainingseinheit oder einem anderen Spiel, meldet das System die Doppelbelegung sofort, statt dass es erst am Spieltag auffällt. So sieht jeder auf einen Blick, welcher Platz und welche Kabine wann belegt sind – der Trainer hat den aktuellen Stand am Handy, der Platzwart bekommt sein Wochenende zurück und der Vorstand muss keinen Streit zwischen Teams mehr schlichten.

VereinsNeo wurde für Sportvereine mit eigenen Anlagen gebaut, die Server stehen in Deutschland und die Datenverarbeitung ist DSGVO-konform. Im Einsatz ist das System unter anderem beim PSV Hannover.

Häufige Fragen

Brauche ich für den Export überhaupt einen DFBnet-Zugang? +
Für einzelne Mannschaften nicht. Das öffentliche Portal fussball.de zeigt die DFBnet-Daten für jedermann und bietet pro Team eine Kalenderfunktion, über die du den Spielplan als ICS-Datei herunterlädst oder als Abo-Link einbindest – ganz ohne Login. Ein DFBnet-Zugang mit entsprechenden Rechten lohnt sich erst, wenn du mehrere Mannschaften auf einmal bearbeiten willst.
Warum reicht ein einmaliger Download oft nicht? +
Eine heruntergeladene ICS-Datei ist eine Momentaufnahme. Sobald ein Spiel verlegt wird – und im Amateurbereich passiert das ständig –, stimmt dein Plan nicht mehr, ohne dass du es merkst. Bindest du stattdessen den Abo-Link ein, ziehen sich geänderte Anstoßzeiten und verlegte Spiele automatisch nach. Genau das erspart dem Platzwart die kurzfristigen Telefonate am Wochenende.
Welche Daten muss ich nach dem Import unbedingt prüfen? +
Zuerst das Heimrecht, denn nur Heimspiele belegen eure Anlage – ein versehentlich eingetragenes Auswärtsspiel blockiert einen Platz, der eigentlich fürs Training frei wäre. Prüfe danach Anstoßzeit, Spielklasse und den Spielort. Bei Spielgemeinschaften oder ausgelagerten Heimspielen weicht der tatsächliche Austragungsort gern vom Standard ab, und nichts ist ärgerlicher als ein Gastteam, das auf dem falschen Parkplatz steht.
Wie verhindere ich Kollisionen zwischen Heimspiel und Training? +
Der häufigste Fehler ist, nur die reine Anstoßzeit einzutragen. Ein Heimspiel braucht den Platz für Aufbau, Aufwärmen, Halbzeit und Abbau – also deutlich mehr als 90 Minuten. Plane großzügigen Puffer ein, und gleiche den Termin mit dem laufenden Trainingsbetrieb ab, damit nicht plötzlich zwei Teams gleichzeitig auf den Rasen wollen.
Was hat der Vorstand davon, wenn Spielpläne sauber importiert werden? +
Vor allem weniger Reibung. Wenn jedes Heimspiel automatisch mit Platz und Kabine im Belegungsplan steht und Doppelbelegungen sofort auffallen, gibt es keinen Streit mehr zwischen Teams um den A-Platz und keine peinliche Szene, wenn ein Gastverein vor verschlossener Kabine steht. Das entlastet die Ehrenamtlichen und macht nach außen einen organisierten Eindruck.
Wie hilft VereinsNeo beim Spielplan-Import? +
VereinsNeo übernimmt importierte Spielpläne und trägt die Heimspiele direkt in den Belegungsplan ein – inklusive passender Platz- und Kabinenzuordnung. Kollidiert ein Heimspiel mit einer Trainingseinheit, meldet das System die Doppelbelegung sofort, statt dass es erst am Spieltag auffällt. Aus dem reinen Terminplan wird so ein echter Belegungsplan, den Trainer jederzeit am Handy sehen.
Im Einsatz beim PSV HannoverKI-gestützte PlatzvergabeDesktop & MobilePlätze · Kabinen · Teams

VereinsNeo ist die Software für Platz- und Kabinenbelegung in Sportvereinen: Sie verteilt Trainingszeiten fair über alle Plätze, importiert Spielpläne aus DFBnet und fussball.de und verhindert Doppelbelegungen – auch vereinsübergreifend für Spielgemeinschaften (JSG).

„VereinsNeo verwaltet unsere 30+ Mannschaften, 3 Plätze und Kabinen digital. Eine enorme Zeitersparnis für unser Ehrenamt."
Polizei-SV Hannover · über 30 Mannschaften

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